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Das Mischverhältnis

Heimkommen fällt mir oftmals schwerer als zu gehen. Nicht, weil es mir leicht fällt, loszulassen. Im Gegenteil.


Heimkommen.

Zurückkehren, zu dem, was ist und sein könnte. Zu dem, was ich kenne.

Das fällt mir schwer. Weil es mir leichter erscheint, unvoreingenommen in Neues einzutauchen. Nicht, weil ich sorglos in Veränderungen starte, sondern weil meine Neugier grösser ist als die Angst. Und vielleicht auch wegen der Freiheit keine Erwartungen zu haben oder zu erfüllen.

Obwohl ich versuche, jede Wand meiner Welt mit Farbe zu streichen und Glitzer zu streuen, ist es befreiend, den Pinsel der Gewohnheit abzugeben. Nicht, weil ich nicht autonom bin, sondern weil ich es mag, mit neuen Inspirationen zurückzukehren.


Und doch vernehme ich die Ruhe in mir, wenn mich das Vertraute wieder begrüsst.


Vielleicht liegt die Magie des Ganzen dazwischen:

Im richtigen Mischverhältnis zwischen Bleiben und Gehen.

 
 
 

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